Portraitfoto von Josef Winkler

© Jerry Bauer
Suhrkamp Verlag

Josef Winkler

1953 Geboren am 3. März als Sohn bäuerlicher Eltern in Kamering/Kärnten.
Besuch der achtklassigen Dorfvolksschule in Kamering und der Handelsschule in Villach.

1973-82 Schreibkraft in der Verwaltung der Klagenfurter Hochschule für Bildungswissenschaften. In dieser Zeit Gründung des "Literarischen Arbeitskreises" gemeinsam mit Alois Brandstetter, Herausgabe der Literaturzeitschrift "Schreibarbeiten".

1979 Verleger-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Veröffentlichung des ersten Buches "Menschenskind" im Suhrkamp Verlag. Freistellung vom Dienst.

1994/95 Stadtschreiber von Bergen-Enkheim, Frankfurt

1980 Anton Wildgans Preis

1982 Kündigung an der Hochschule für Bildungswissenschaften Klagenfurt, seither als freier Schriftsteller tätig.

1990 Kranichsteiner Literaturpreis, Darmstadt

1995 Bettina von Arnim Preis, Berlin

1996 Berliner Literaturpreis und manuskripte-Preis des Landes Steiermark 1996

2000 André Gide Preis und Otto Stoessl Preis

2001 Alfred Döblin Preis, Berlin

2005 Premio Lateral, Madrid und Franz Nabl Preis der Stadt Graz

2006 Auf Einladung des deutschen Goethe-Institutes Stadtschreiber von Kalkutta

2007 Großer Österreichischer Staatspreis. Poetikvorlesungen an der Goethe-Universität in Frankfurt.

2008 Georg-Büchner-Preis.

2009 Ehrendoktorat der Universität Klagenfurt. Anlässlich der Eröffnung des 33. Ingeborg-Bachmann-Preises traditionelle "Klagenfurter Rede" zur Literatur.

Seit 2012 Präsident des Österreichischen Kunstsenats.

Lebt und arbeitet in Klagenfurt.

Werke (Auswahl):

1979 Menschenkind
1980 Der Ackermann aus Kärnten
1982 Muttersprache
1983 Die Verschleppung
1987 Der Leibeigene
1990 Friedhof der bitteren Orangen
1992 Das Zöglingsheft des Jean Genet
1995 Das wilde Kärnten (= Menschenkind, Der Ackermann aus Kärnten, Muttersprache)
1996 Domra
1998 Wenn es soweit ist
2001 Natura Morta. Römische Novelle
2003 Leichnam, seine Familie belauernd
2007 Roppongi. Requiem für einen Vater
2008 Ich reiß mir eine Wimper aus und stech dich damit tot
2009 Der Katzensilberkranz in der Henselstraße
2011 Die Realität so sagen, als ob sie trotzdem nicht wär oder Die Wutausbrüche der Engel
2013 Wortschatz der Nacht; Mutter und der Bleistift; Wenn wir den Himmel sehen wollen, müssen wir donnern helfen

Bibliographie (Auswahl):

2008 Benoît Pivert, Josef Winkler oder das Gefängnis der Vergangenheit. In
Anne-Marie Corbin, Friedrich Asbetsberger (Hrsg.): Tradition und Modernen.
Historische und ästhetische Analysen der österreichischen Kultur. Studien Verlag, Innsbruck