02. November 2018

Renate Bergmann neues Mitglied im Kunstsenat

Wien: Wie Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien Gernot Blümel heute bekannt gab, wurde Renate Bertlmann als neues Mitglied in den Österreichischen Kunstsenat aufgenommen. Kulturminister Blümel gratuliert: "Renate Bertlmann ist eine der bedeutendsten zeitgenössischen österreichischen Künstlerinnen. Ihr Werk nimmt nicht nur innerhalb der weiblichen Performancegeschichte Österreichs eine wesentliche Position ein, sondern ist darüber hinaus auch in der internationalen Avantgarde hoch geachtet. Es freut mich sehr, dass Renate Bertlmann nun auch Mitglied des Österreichischen Kunstsenats ist – und damit eine hochgeachtete Künstlerin in dieses wichtige Gremium eingezogen ist. Herzliche Gratulation!"

Auch Josef Winkler, Präsident des Österreichischen Kunstsenats, zeigt sich hocherfreut: „Renate Bertlmann unternimmt in ihrer Kunst eine radikale Analyse der Unmöglichkeit des Lustprinzips. Seit den siebziger Jahren hat sie sich nicht nur in wesentlicher Position in die weibliche Performancegeschichte Österreichs eingeschrieben, sondern darüber hinaus in die erst jüngst in ihrer Bedeutung erkannte internationale feministische Avantgarde. Es ist ihr gelungen, einen neuen Raum zwischen Protest, Überwindung und Befreiung zu schaffen. Durch ihre Kunst hat sie den Spielraum weiblicher Selbstbestimmung entschieden erweitert. Die Mitglieder des Kunstsenats heißen Renate Bertlmann herzlich Willkommen!“

http://www.bertlmann.com

01. Oktober 2018

Verleihung des Großen Österreichischen Staatspreises 2018. GRATULATION!

Wien: Kulturminister Gernot Blümel überreichte heute im Kongress-Saal des Bundeskanzleramtes den Großen Österreichischen Staatspreis 2018 an Florjan Lipuš.

Kunstsenatspräsident Josef Winkler nahm in seiner Laudatio besonders Bezug auf die beiden Romane „Boštjans Flug“ und die „Beseitigung meines Dorfes“. Er erinnerte die Anwesenden, dass Lipus und sein Bruder mit ansehen mussten, wie die Mutter vor ihren Augen verhaftet wurde, als sie eine Gruppe von Gestapo Männern bewirtete, die als Partisanen verkleidet waren. Die Mutter wurde im KZ Ravensbrück ermordet.

https://www.bundeskanzleramt.gv.at/-/kulturminister-blumel-florjan-lipus-literatur-leistet-beitrag-zu-gemeinsamer-europaischer-identitat

23. Jänner 2018

Ernst von Siemens Musikpreis 2018 für Beat Furrer

Wien/München - Beat Furrer erhält den Ernst von Siemens Musikpreis 2018 „für ein Leben im Dienste der Musik“. Die Auszeichnung gilt als eine der weltweit renommiertesten der klassischen Musik und ist mit 250.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 3. Mai im Münchner Prinzregententheater statt. Gratulation!

http://www.evs-musikstiftung.ch

30. November 2017

Komponist Beat Furrer neues Mitglied im Kunstsenat

Wien - Der Komponist Beat Furrer wurde als neues Mitglied in den Österreichischen Kunstsenat aufgenommen. Er folgt damit Ilse Aichinger nach, die im November letzten Jahres verstorben ist.

„Furrer gehört heute international zu den geachtetsten Komponisten, deren Werke von renommierten Konzertinstitutionen, Festivals und Opernhäusern wahrgenommen werden. Seine originäre musikalische Sprache, die von Sensibilität und entsprechendem Reichtum an feinsinniger Differenzierung geprägt ist, aber dabei keineswegs einer ursprünglichen Kraft der Aussage und des Ausdrucks entbehrt, hat seit seinen Anfängen in der Musikwelt Interesse erweckt. Die Mitglieder des Kunstsenats heißen Beat Furrer herzlich willkommen!“ so Präsident Winkler.


http://www.beatfurrer.com/

10. Oktober 2017

GRATULATION! Verleihung des Großen Österreichischen Staatspreises 2017

Wien: Kulturminister Thomas Drozda überreichte heute im Kongress-Saal des Bundeskanzleramtes den Großen Österreichischen Staatspreis 2017 an Renate Bertlmann.

Vizepräsident Heinz Karl Gruber begründete die Nominierung des Kunstsenats in seiner Rede wie folgt: „Seit den 70er-Jahren hat sich Renate Bertlmann nicht nur in wesentlicher Position in die weibliche Performancegeschichte Österreichs eingeschrieben, sondern darüber hinaus in die erst jüngst in ihrer Bedeutung erkannten internationalen feministischen Avantgarde. Ihre Arbeiten haben im Kontext der feministischen Kunst eine ikonische Wirkung entfaltet. Sie zoomt - in der Stadt Freuds - auf die infantilen Lustgebiete und ihre verwirrenden sexuellen und aggressiven Attribute und schleust diese direkt und subversiv mit den Mitteln einer unverwechselbaren künstlerischen Sprache in die genderpolitische Realität ein. Schonungslos und drastisch, aber nicht ohne Komik, legt sie die Strukturen vor allem der weiblichen, aber auch der männlichen Phantasie frei. Es ist ihr gelungen, einen neuen Raum zwischen Protest, Überwindung und Befreiung zu schaffen. Durch ihre Kunst hat sie den Spielraum weiblicher Selbstbestimmung entschieden erweitert.“


http://www.bertlmann.com